Rehakliniken Valens, Zürich

Zur Ergänzung des Leistungsangebots der Stadtspitäler Triemli (STZ) und Waid (SWZ) soll auf dem Triemliareal eine Rehaklinik von den Kliniken Valens (KLV) gebaut und in enger Zusammenarbeit mit den Stadtspitälern betrieben werden. 

Die Planung des zukünftigen Spitalbaus wurde in Auftrag 1 umfassend «Rohbau und Hülle» und Auftrag 2 «Ausbau und Gebäudetechnik» geteilt. Inhalt des Wettbewerbs und der späteren Weiterbearbeitung war ausschliesslich Auftrag 1 und umfasste die städtebauliche Setzung sowie Struktur und Hülle. Auftrag 2 sollte später von einem Generalplaner mit Spitalerfahrung übernommen und durch die Kliniken Valens separat bestimmt werden. 

Zielkosten Erstellung
CHF 30 Mio (Rohbau, Gebäudestruktur und Hülle)

Verfahren
Projektwettbewerb im offenen Verfahren für Rohbau, umfassend städtebauliche Setzung, Struktur & Hülle

Projektpartner
Basler Hofmann AG, Zürich (Brandschutz)
Henauer Gugler AG, Zürich (Bauingenieur)
Gruenberg + Partner AG, Zürich (Haustechnik)
Irina Glander, Zürich (Landschaftsarchitektur)
Günes Direk, Zürich (Visualisierungen)

Der Neubau für die Reha Kliniken Valens ordnet sich in seiner Form, Grösse und Ausrichtung dem bestehenden Ensemble und seiner Umgebung mit den umliegenden Krankenhausbauten ein.

Es entsteht ein Bindeglied und Abschluss zwischen dem neuen gläsernen Bettentrakt und dem bestehenden Hauptgebäude. Die neue Rehaklinik öffnet sich im Inneren mittels zwei Atrien über mehrere Geschosse zu den Patienten.

Diese thematisch unterschiedlichen Atrien schaffen Orientierbarkeit und Behaglichkeit, sie zeigen Grünflächen auf und bringen Luft und Licht in das Gebäude.

Blickbeziehungen zwischen den Geschossen sind möglich, und Kommunikation kann entstehen. Die Offenheit des Gebäudes und das sichtbar-machen der Anwendungen spiegelt die Nutzung des Gebäudes wieder.